........weil alle das Recht auf ein sicheres zu Hause haben !

Warum das Ganze ?

Schon von klein auf habe ich mich für Tiere interessiert.

Anfangs war es mein Vater, der mich in dieser Tierliebe unterstützte, später begann ich allein allerlei aus dem Nest gefallene Vögel aufzupäppeln.

Dieser kleine Flattermann gehörte dazu. Klickt mal

Es dauerte nicht lang, da sprach sich das herum und die Menschen brachten mir so ziemlich alles, was sie hilflos oder verletzt irgendwo im Garten oder auf dem Spaziergang fanden.Und auf einmal waren es nichtmehr nur Vögel, da trudelte das erste Katzenbaby ein und ich fütterte fortan nicht mehr nur Schnäbel, sondern auch Flaschenkinder!

Inzwischen lebe ich mit momentan 2 Hunden aus dem Auslandstierschutz, 5 Katzen, 4 Schildkröten und je nach Jahreszeit diversen Päppelgästen.

Die ersten Kontakte zum Tierschutz ergaben sich, als ich feststellte, dass unser erster Hund, den ich von einer Freundin übernommen hatte langsam begann alt zu werden. Meine jüngste Tochter war damals 12 Jahre alt und ich mochte mir nicht vorstellen was geschehen würde, wenn unsere alte Hundedame sterben würde.

So machte ich mich auf  den Weg ins hiesige Tierheim, um einen Hund zu suchen, der erstens vielleicht die alte Dame nochmal ein wenig auf Trapp bringen würde und zweitens meiner Tochter über den unvermeidlichen Verlust hinweghelfen würde. Es wurde ein ziemlich geschundener Schäferhund, der tatsächlich beide Aufgaben wundervoll erfüllte.

Seit jener Zeit war mein Interesse für den Tierschutz geweckt. So landete ich auf der Päppelliste des Tierheimes, zog von dort kommende Vögel und Igel auf. Zu diesem Zwech bauten wir im Garten eine kleine und eine große Voliere, genügend Platz eben, damit die Vögel darin auch fliegen lernen konnten, denn sie sollten ja wieder hinaus in die Freiheit, aus der sie kamen.

Mein erster Auslanshund war Nico, der Hund auf den Bildern der Startseite. Er kam hier nackt, dürr und, was weit schwieriger war, total verängstigt an. Wie viele dieser Hunde hatte er nichts lernen dürfen, was andere Hunde mit einem guten Zuhause vom Welpenalter an lernen können. Es war ein langer Weg, bis er der selbstbewußte Hund wurde, der er heute ist. Aber die Erfahrungen, die ich mit diesem Hund macht, die haben mich stark beeindruckt und so lebt inzwischen ein weiterer Hund aus ähnlichen Verhältnissen bei mir.

Zwischendurch durfte ich für eine leider recht kurze, aber intensieve Zeit eine Hundedame aufnehmen, die zu diesem Zeitpunkt schon 16 Jahre alt war. Es handelte sich dabei nicht um einen kleinen Hund, die werden ja bekanntlich älter als die meisten Großen, sie war eine große Herdenschutzhündin, ein Marremano und somit schon eine "Methusaline"! Ihre langen 16 Jahre hatte sie ausschließlich in italienischen `canile´, Hundeheimen verbracht. Bis zu ihrem 14ten Jahr hatte sie schutzlos an einer kurzen Kette vegetiert. Die Bedingungen in ihrem "Heim" waren so grauenvoll, dass sogar den italienischen Behörden nichts weiter übrig blieb, als es zu schließen (was schon etwas heißen soll! )

Romina, so hieß sie, hat mich tief beeindruckt. Binnen sehr kurzer Zeit lernte sie sich hier zurecht zu finden. Sie begann uns in die Augen zu schauen, Bescheid zu geben, wenn sie mal raus musste oder, man höre und staune, spazierengehen wollte. Ich hätte ihr so gerne eine ganz lange Zeit hier geschenkt, aber das war leider nicht möglich. Sie starb nach ein paar Monaten und hinterließ uns unendlich traurig.

Wie ihr seht, habe ich eine recht enge Beziehung zu diesen Tieren, die es im Ausland noch um etliches schlimmer erwischt hat, als die meisten Hunde bei uns. Gegen ein Hundeheim oder Tierheim in manchen Ländern sind die hiesigen Heime wirklich gut ausgestattet.

Auch die Zielsetzung in deutschen Heimen ist eine ganz andere, als anderswo. Hier versucht man Tiere zu vermitteln, anderenorts will man sie kostengünstig verwaren, um an ihnen zu verdienen. Wenig und schlechtes Futter, keine ärztliche Versorgung, Enge, Dreck, drohende Einschläferung...., die Liste ist lang.

Es gibt einige Vereine, die versuchen ihr Bestes zu tun, um etwas an den Verhältnissen zu verbessern, die Kastration von Straßenhunden und -katzen durchführen, um das Elend einzudämmen; die Nothilfe leisten und versuchen zu vermitteln.

Und ein Punkt, an dem man ihnen helfen kann, ist die Flugpatenschaft.

Es gibt kaum einen Weg, so einfach und unkomplitiert wirklich etwas zum Tierschutz beizutragen.

Wilhelm aus dem Busch! Mein erster Eichelhäher !
Wilhelm aus dem Busch! Mein erster Eichelhäher !
Klaus die Maus an der "Flasche"
Klaus die Maus an der "Flasche"
Das war meine süße alte Romina
Das war meine süße alte Romina
Nico und Bimba! Meine beiden derzeitigen Hunde. Er von Sardinien, sie aus Italien, aus den Abruzzen! Unzertrennlich, die beiden !
Nico und Bimba! Meine beiden derzeitigen Hunde. Er von Sardinien, sie aus Italien, aus den Abruzzen! Unzertrennlich, die beiden !